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Bandinfo Börte - das sind 5 Vollblutmusiker auf dem Niveau eines klassischen Kammermusikensembles. Sie präsentieren die faszinierende Vokalkunst des Kehlkopfgesanges. Umzad (Unterton) steht für das Erzeugen nasaler, fast röchelnder Baßtöne; Khöömii (Oberton) für pfeifenartige Obertöne, die sie einfühlsam und abwechslungsreich auf ihren Instrumenten begleiten. Das wohl typischste Instrument der Mongolen ist die Pferdekopfgeige. Diese Kniegeige wird noch heute mit gepreßtem Pferdehaar besaitet und entwickelt durch diese überlieferte Technik ihren traditionell dunklen, vollen Klang. Sie wird ausschließlich von Männern gespielt. Die Wölbbrettharfe hingegen wird nur von Frauen gespielt. Die Musiker blicken auf weltweite Tournee-Erfahrungen zurück. Auf nationalen und internationalen Musikwettbewerben erlangten sie erste Preise. Ihre Erfahrungen aus früheren Formationen verarbeiten sie in der Kombination von Hackbrett, traditioneller Trommel und Eigenkomposition zu einer innovativen Interpretation mongolischer Ethno - Musik. |
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D. Ganpurev - Ch. Munkh-Erdene - V. Batzorig - O. Mendbayar - G. Nasanjargal - |
Bassgeige / Untertongesang - Ikh-Khuur / Umzad Wölbbrettharfe / Gesang - Yatga Pferdekopfgeige / Obertongesang - Khöömii / Morin Khuur Hackbrett / Percussion / Gesang - Yochin / Tsokhilbor mongol. Oboe - Bischgüür |
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Der Bandname 'Börte' Die Mongolei - mit diesem Land verbinden sich Assoziationen wie endlose Weite, Steppenlandschaft und Dschingis Khan, der noch heute in der Erinnerung des mongolischen Volkes lebendig ist. Seine Lieblingsfrau hieß BÖRTE Doch Börte ist mehr als nur ein Frauenname! Für die Mongolen beginnt die Geschichtsschreibung mit Dschingis Khan im 11. Jahrhundert, die Legende um Börte ist jedoch weit älter... Börte hieß auch der vom Himmel erzeugte, vom Schicksal auserkorene, graue Wolf, der gemeinsam mit seiner Gattin - einer weißen Hirschkuh - als Urvater das stolze Volk der Mongolen begründete. Aus diesen beiden Tieren entwickelte sich dereinst ein siegreicher Stamm, der sich noch heute mit seinen Symboltieren identifiziert. Der Wolf, das Ebenbild der Krieger, steht für die Kraft der Mongolen. Die Hirschkuh steht als Symbol der Stämme und Schamanen. So bedeutet Börte für die Musiker verinnerlichte Tradition, die sie aufgrund ihrer Experimentierfreudigkeit mit jazzigen Elementen und musikalischen Charakterzügen anderer Kulturen variieren. Durch diese eigenwillige Kombination aus Tradition und Moderne entsteht ein individueller Stil, in dem das Ensemble seine musikalische Phantasie und Kraft entfaltet und sein Publikum in die Weite der zentralasiatischen Steppen- und Gebirgslandschaft entführt. Die Formation Börte, die sich Ende 1999 aus verschiedenen Formationen - federführend Uyanga - zusammenfand, konzertiert europa- und weltweit. |
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